Blogexport: Diese Tools helfen weite

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Blogs gehören normalerweise ins Internet: Hier können Leser jederzeit darauf zugreifen und Autoren haben die Möglichkeit, ihre Artikel flexibel hochzuladen, anzupassen oder upzudaten. Doch für Blogger kann es auch gute Gründe geben, den eigenen Blog zu exportieren. Nicht jeder potenzielle Leser hat ständig Zugriff auf das Internet. Gleichzeitig gibt es unter Bloggern das Bedürfnis, den Status Quo des eigenen Blogs auf unbegrenzte Zeit vor möglichen technischen Veränderungen zu bewahren. Nicht jede Software, nicht jeder Dienst hat schließlich Bestand auf alle Ewigkeiten.

 

Eine beliebte Möglichkeit, den eigenen Blog auch offline zu verwerten, ist es, die Artikel zu exportieren und ein Buch daraus zu machen. Auf diese Weise hat man den Blog stets zur Hand und kann immer und überall in den selbst geschriebenen Reisetagebüchern, Rezepten oder Dokumentationen nachlesen, selbst wenn einmal kein Internet zur Verfügung steht. Zudem kann der Blog als Buch sicher im Schrank aufbewahrt werden, ohne die Sorge im Hinterkopf, dass etwas verloren geht. Blogger möchten das eigene Werk manchmal auch gerne Freunden und Familie präsentieren oder es sogar verschenken. Ein edel gestaltetes Buch hat einen ganz eigenen Charme und kann auch älteren Leuten zugedacht werden, die mit Technik nicht viel „am Hut haben“.

 

Hast Du Dich entschieden, den eigenen Blog als Buch drucken zu lassen, stehen Dir zunächst mehrere Tools für den Export zur Verfügung. Hier gilt es abzuwägen, welches sich für das jeweilige Vorhaben am besten eignet. Willst Du beispielsweise eine einfache Sicherung erstellen, reicht es womöglich aus, alle Einträge aufeinanderfolgend beisammen zu haben, ohne dabei eine gestalterische

Meisterleistung zu erzielen. Anders sieht es aus, wenn der Blog in einem Buch zum Verschenken oder Vorzeigen anspruchsvoll verpackt werden soll. In jedem Fall solltest Du dann darauf achten, das Datum auszuschreiben, um Verwirrung, beispielsweise durch die Formulierung „gestern“, zu vermeiden. Auch solltest Du Dir im Voraus überlegen, ob die Kommentare unter Deinem Blog mit ausgedruckt werden sollen.

 

Nachfolgend erfährst Du, welche der vielen Möglichkeiten des Exports am besten zu Deinen Vorstellungen passen. Natürlich ist es auch möglich, jeden Beitrag per Hand zu kopieren und in einem Satzprogramm (z. B. Word) einzufügen. Das kann aber sehr aufwendig sein, manchmal, zum Beispiel bei einem Reiseblog, an dem vielleicht über ein halbes oder sogar ganzes Jahr geschrieben wurde, sogar  kaum noch machbar. Wir haben recherchiert und schnellere Möglichkeiten zum Export des Blogs gefunden. Zum einen gibt es den Anbieter BlogBooker (www.blogbooker.com), der sich darauf spezialisiert ha,t Blogs von WordPress, Blogger, Twitter, Livejournal, Tumblr und Typepad zu exportieren. Zum anderen gibt es das Plugin „Kalin‘s PDF Creation Station“ (https://wordpress.org/plugins/kalins-pdf-creation-station) für WordPress. Eine weitere Variante ist das Add-on für den Browser Firefox „Print Friendly & PDF“ (https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/print-friendlypdf/?src=search).

 

Aber welche ist nun die beste Variante? Wir stellen sie kurz vor.

 

BlogBooker

Aus der XML-Datei des Blogs, der Blog URL und den gewünschten Einstellungen, wie das Hinzufügen von Kommentaren, einem Inhaltsverzeichnis sowie Seitenzahlen, erstellt BlogBooker eine PDF-Datei und ein Worddokument.

 

Kalin‘s PDF Creation Station

Das Plugin lädt man bei WordPress herunter und installiert es. Nach der Aktivierung ist es in der Seitenleiste unter „Werkzeuge“ zu finden. Nun kannst Du in der Liste „Add pages and posts“ die Beiträge zur Auswahlliste hinzufügen. Mit „Add all“ werden automatisch alle Beiträge übernommen. In der Auswahlliste „My document“ gleich darunter, kannst Du die Anordnung der Beiträge noch verändern. Auch hier besteht wieder die Möglichkeit, ein Inhaltsverzeichnis, automatische Seitenumbrüche und

Bilder hinzuzufügen. Sind die Einstellungen des Formates getroffen, erscheint nach dem Klick auf „Create Documents!“ die Datei zum Herunterladen. Bei dieser Exportmöglichkeit stehen die Ausgabeformate PDF, HTML und TXT zur Verfügung.

 

Print Friendly & PDF

Dieses Add-on kannst Du über den Button „Add to Firefox“ ganz leicht in Deiner Adressleiste neben der Toolbar einfügen. Bist Du nun auf der Website Deines Blogs, ist durch Klicken auf das Druckersymbol die Erstellung einer PDF-Datei möglich. Es erscheint zunächst Dein Blog in einem Bearbeitungsmodus, in dem Du noch unerwünschte Texte oder Bemerkungen löschen kannst. Das Problem bei

Print Friendly & PDF besteht darin, dass Du nur die angezeigte Seite exportieren kannst. Wenn Dein Blog also über mehrere Seiten verfügt, musst Du jede Seite einzeln exportieren. Das Selbe gilt für Beiträge, in denen Du einen „Weiterlesen-Tag“ eingefügt hast. Nur der sichtbare Text wird durch dieses Add-on exportiert.

 

Fazit

 

Grafik

Gerade, wenn Du aus Deinem Blog ein Buch machen möchtest, eignen sich BlogBooker und Kalin‘s PDF Creation Station am besten. Hier lassen sich Zeiträume einstellen und dadurch alle Beiträge exportieren. Weiterhin ergeben sich durch die einstellbaren Textformatierungen verschiedene Erleichterungen, wie zum Beispiel das automatisch erstellte Inhaltsverzeichnis.

 

Willst Du noch mehr über dieses Thema erfahren? Dann schau in unseren Blog und lade Dir unser kostenloses E-Book unter http://www.kleingedruckt.net/blog/technik-und-tools/so-wird-ein-blog-zum-buch.html herunter. Dort findest Du außerdem Gestaltungstipps, um Deinen Blog im Buch besonders schön aussehen zu lassen.

 

Zur Autorin: Josephin Richter arbeitet als Expertin für Mediengestaltung bei kleingedruckt.net in der Kundenbetreuung und dem operativen Geschäft. Im Unternehmensblog bloggt sie zu allen möglichen Aspekten rund um die Buchgestaltung und den Buchdruck.

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