Einmal alles, bitte! Oder: Warum man auch mal “Nein” sagen sollte

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Hand_nein

Anlass für diesen Artikel ist ein Artikel aus der Artikelserie 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbstständigkeit.

von Peer Wandiger. Peer ist der Meinung, dass man, was Aufträge angeht, auch “Nein” sagen können muss. So ist es nicht nur als selbstständiger Blogger, Webmaster oder Freiberufler. 

Einmal alles, bitte!

Überall findet man Vertreter, die einem den “besten” Vertrag anbieten oder das neuste Modell verkaufen möchtenSoweit so gut. Es ist meiner Meinung nach auch gar nicht schlimm, dass es viele dieser Menschen gibt, denn man kann sich selber nicht mit allem auskennen und die Angebote im Kopf haben. Aber muss man auch alles kaufen, was man angeboten bekommt?         

 

Eine Studie der Universität Stuttgart hat ergeben, dass pro Kopf ca. 186 € an Lebensmitteln in die Tonne geworfen werden.

Und warum?

Weil viel zu viel gekauft wird, was gar nicht benötigt wird. Hauptsache man hat es im Haus. Angebot hier, Angebot da. Viele Leute kaufen auch einfach Angebote oder schließen Abonnements ab, damit sie ihre Ruhe haben und der Vertreter aus dem Haus ist. “Die paar Euro.”

Weniger ist mehr.

Man braucht nicht alles. So ist es auch mit Aufträgen für den Blog oder die Webseite. Peer schreibt in seinem Artikel, dass viele ob sie nun Selbstständig- oder Freiberufler etc. sind, am Anfang fast alles annehmen, damit sie Geld in die leeren Kassen spülen. Sicherlich ist man über jeden eingenommenen Euro froh, den man mehr in der Kasse hat, aber was kann passieren, wenn man diese “Schiene” zu lange fährt?

Inhalt für die Zielgruppe

Man sollte sich schon Gedanken machen, ob der Auftrag, den ich annehme, egal, ob Artikel oder Werbeeinblendung überhaupt interessant für meine Leser und Besucher ist. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Nimmt man als Blogger für Technik einen Artikel über das Umtopfen von Blumen in seinen Blog auf, werden sich die Leute schon fragen, was dieser dort verloren hat. Bei zu vielen dieser großen Abschweifungen wird man auch irgendwann nicht mehr ernst genommen und hat den Ruf als Geldgeier weg. Klar kann man damit leben, aber irgendwann bleiben auch die Besucher aus, weil es dort keine relevanten Informationen zu ihren Fragen oder Belangen mehr gibt.

Content, Content, Content

Zwar hat man mit der vorigen Methodik immer neue Inhalte, diese passen aber nicht zur eigentlich vorher definierten Zielgruppe. Somit sind diese Artikel weniger als Null Euro wert. Im schlimmsten Fall macht man sich das Ranking kaputt … Die Domain passt überhaupt nicht zu den Themen, 100 verschiedene Keywords tauchen auf und die “klare Linie” ist weg.

Gut Ding will Weile haben.

Ich verdiene lieber einige Jahre gar nichts mit meinem Blog oder der Webseite, als mir wegen Geldgier alles zu ruinieren. Schreibt man gute Artikel, die informativ sind und gerne gelesen oder in Social Media Kanälen geteilt werden, weil sie geholfen haben, dann kommen die Besucher und damit die Aufträge von ganz allein.

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